Maeandertaler

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Seeed bringt neue Single Beautiful raus - wenig Dancehall, viel Big Band

Ewig ist es her, dass Seeed ihr letztes Album releast haben (das brilliante Next! kam 2005 raus, um präzise zu sein). Letztes Jahr gab es dann in Form von Molotov / Wonderful Life ein erstes Lebenszeichen. Und nun soll noch in diesem Jahr (28.09.) eine neue Platte der Berliner Reggae / Dancehall Big Band erscheinen, deren erste Singleauskopplung auf den Namen Beautiful hört und heute releast wurde.

Und, wie klingts?

Tja, Big Band Flavour ja, Dancehall oder Reggae eher weniger. Man darf also gespannt sein, in welche Richtung das neue Album gehen wird. Schon Molotov war ja ein anderer Sound als auf den alten Sachen, daher dünkt mir, dass es tatsächlich ein recht anderer Seeed-Langspieler werden könnte, der am Jahresende erscheint.

Bemerkenswert ist übrigens auch die Tatsache, dass sich auf Beautiful kein einziger Deutscher Gesangs- bzw. “Seeedsprech”-Part befindet. Alles Englisch, vermutlich im Sinne der globalisierten Musikwelt, da der Song ja im Kontext der Paralympics in der ARD verwendet wird. Mal sehen, ob das auf dem gesamten Album so sein wird - fände ich jedenfalls schade, muss aber natürlich nicht sein.

Ob mir der neue Seeed-Sound zusagt, kann ich ehrlich gesagt noch nicht beantworten; werde Beautiful die nächsten Tage definitiv öfter mal rotieren lassen und dann entscheiden. Ist auf jeden Fall nicht uneingängig und gerade die Baseline in der Hook treibt schon recht ordentlich. 

Aber hört doch am besten selbst (und sagt gerne Bescheid, was ihr meint): 

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Ek to the roots

In zwei Tagen releast Eko sein neues Album “Ek To The Roots”. Und ich muss sagen: ich bin ehrlich mal wieder auf ein E-K-O-Release gespannt. Gut, sein letztes Album, Ekrem, hab ich auch mit durchaus nicht geringen Erwartungen gehört und fand es dann letzten Endes doch nur “so naja”. 

Aber dieser konsequent durchgezogene Old School Flavour gepaart mit einer tatsächlich mal wieder freshen Attitude (wann hat der gute Ek das letzte mal nicht gejammert über mangelnde Akzeptanz etc.?!) und dem noch nie zu leugnenden Skill des Wahlkölners bieten Grund zur Hoffnung. 

Tatsächlich war ich ja zu alten Optik-Zeiten ein großer Eko-Freund und habe mir immer gewünscht, dass er mal wieder was hörenswertes rausbringt. Vielleicht ist es ja nun endlich soweit. Ich würde es ihm und mir wünschen. 

Der zahlreiche, momentan erscheinende Promo-Stuff jedenfalls macht wirklich einen guten Eindruck. 

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Wochenendpläne

Eigentlich steht diesen Freitag ein Besuch bei den Eltern auf dem Programm. Aber diese Party könnte mich ernsthaft dazu bewegen umzuplanen. Der Sound ist so fett (Achtung: Bass aufdrehen!), dass ich sogar ernsthaft das Feierwerk besuchen würde, dem ich eigentlich getreu des Motos “Einmal und nie wieder!” abgeschworen hatte. 

Böse und extrem Fett, was der Kollege Roommate da so produziert. 

Ich pumpe jetzt im Büro noch ein bisschen die Soundcloud Timeline und überdenke die Wochenendplanung nochmal. 

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By the way: Raf Ex-Camora nunmehr 3.0 ist mit seinem Album eine killer-gelungene Symbiose aus Rap und Dancehall geglückt. Neben Marsis grünem Samt für mich bislang das Top-Highlight im hiesigen Rapgame. 

Soundtechnisch geht’s schwer nach vorne, textlich zwischen kluger Gegenwartskritik und Melancholia, definitiv mal eine Abwechslung vom vielfach präsenten Rap-Einerlei der vergangenen Jahre das uns lange vorgesetzt wurde.

Momentan kann man deutschen Rap einfach wieder so richtig feiern. Möge es noch einige Jahre so weitergehen!

Word. 

(Quelle: Spotify)

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2Pac Hologramm live

Auf dem diesjährigen Coachella Festival hat sich ein ganz besondereres Ereignis abgespielt. Das Giganten-Treffen, der Hünen-Auflauf, die wirklich besser verdienenden der dahindarbenden Musikindustrie spielten ein Konzert für die Ewigkeit. … Die Großmeister Dr.Dre, Eminem und Snoop Dogg haben den etwas ins Abseits geratenen 50 Cent noch mal mit auf die große Bühne genommen, Wiz Khalifa mit eingepackt, Kendrick Lamar die verdiente Spielzeit geschenkt und als jeder dachte, es könne eh nicht mehr besser werden, sorgten die Industriellen ganz nebenbei für den wohl verrücktesten »Awkward Moment« der letzten Zeit.

2Pac, der größte Rap-Star aller Zeiten – ohne den kein Curtis Jackson, kein DMX, kein Lil Wayne, ja, eigentlich kein anderer Testo-Held mit Fantasie-Tattoos und Fick-die-Welt-Attitüde möglich wäre, erklimmt via Hologramm die Festival-Stage und sorgt für Gänsehaut, Freudentränen und jede Menge Angstschweiß. 

via Juice

Yoar, ich würde sagen: schon verrückt! Aber erstaunlich, was heute technisch so machbar ist. Star Wars, anyone? Bin mal gespannt, wann Elvis und 2Pac ihr erstes Duett performen. 

Die Japaner sind übrigens noch ein bisschen sicker unterwegs und haben gleich eine ganze Hologramm-Band, die scheinbar extrem erfolgreich ist und sich gar nicht erst die Mühe macht, auf realen Personen zu beruhen. 

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